Jahre vielfältiger Öffnung (1983-1998)

Unser geliebter Turm als Dekoration am 51. Stiftungsfest 1984
Einfallsreiche Bühnendekoration zum Stiftungsfestkommers 1986
Comagena mit der Landesstandarte als Landesvorsitzende Verbindung 1986/87
Das Präsidium des 54. Stiftungsfestes 1987
Der Comagena-Chor im Jahre 1988
Die Bundesbrüder Doppler, Rachoy, Strohdorfer und Renner beim Posieren für die Comagena-Kinowerbung um 1990
Die Bundesbrüder Dr. Kurt Waldheim, Mag. Karl Hofmann und Mag. Josef Tasler am Stiftungsfestkommers 1990
Mag. Karl Hofmann, Bgm. Gen.Dir Edwin Pircher, Bundespräsident Dr. Kurt Waldheim und Mag. Josef Tasler beim 60. Stiftungsfest
Die Chargierten am Kommers zum 60. Stiftungsfest 1993
Chargierte beim Posieren auf der Donaulände im Sommersemester 1995

Das 100. Semester Comagenae, das Sommersemester 1983 unter Senior Bbr. Peter Eisenschenk, gehört dank seiner dicht aufeinander folgenden Veranstaltungen, vor allem ACAC, zu den aktivsten Semestern der Verbindung. Zu Beginn sprach Bbr. Bgm. Gen.-Dir. Edwin Pircher über aktuelle und weittragende gemeindepolitische Themen unter dem Titel „Tulln heute“. Hierauf siegte unsere Auswahl bei einem Fußballturnier in Tulln, es kam der musikalische AC „History of Jazz“ zur Durchführung und es wurden aus Mitteln des Sozialfonds Comagenae drei Kühe für Ghana finanziert und damit neuerlich die Solidarität unserer Verbindung mit der dritten Welt dokumentiert. In einem sehr aufschlussreichen AC informierte Bbr. Dir. Dr. Wolfgang Schmircher über den „Kurier“, bei dem er als Vorstandsdirektor fungierte. In seiner begeisterten und begeisternden Art legte dann Dr. Hansjörg Ubl die neuesten Ergebnisse archäologischer Forschung in Klosterneuburg offen. Nach einem fröhlichen Frühschoppen mit Vzbgm. Wilhelm Stift folgte ein besinnlicher AC zum Katholikentag mit Kbr. DI W. Feninger unter dem Thema „Glaubensgemeinschaft heute“. Mit der „Ölpolitik der OPEC“ beschäftigte sich ein sehr interessanter AC, bei dem zwei OPEC-Werbemanager einen Werbefilm zeigten, an den sich eine angeregte Diskussion anschloss. Auch wurde in diesem Semester wieder eine Landesvaterkneipe geschlagen. Über die aktuelle Problematik des Kohlekraftwerkes Dürnrohr sprachen sodann Vzbgm. Wilhelm Stift und Prim. Dr. Franz Stöger als vehemente Vertreter einer umweltgerechten Lösung; Bbr. DI Hans Pisecker vertrat in dieser angeregten Diskussion den Standpunkt der Kraftwerke und der Elektrizitätswirtschaft. Mit starker Bedeckung beteiligte sich Comagena am Pennälertag in Wien vom 20. bis 23. Mai 1983. Die traditionelle Maiwanderung mit Exkneipe in der Kronau und ein sehr aufschlussreicher AC mit Kbr. Min. a.D. Dr. Wolfgang Schmitz über „Budget, Währung und Wachstum“ Beschloßen das 100. Semester.

Im Wintersemester 1983/84 hatte Bbr. Gerhard Pircher das Amt des Seniors inne. Es eröffnete mit einem AC „Was blieb vom Katholikentag“ gehalten von DI Walter Feninger. Daraufhin folgte eine Kunstausstellung mehrerer BbrBbr. in der Tullner Volksbank. Das Jubelsemester fand seinen absoluten Höhepunkt im Festkommers zum 50. Stiftungsfest Comagenae, der am 12. November 1983 im Tullner Stadtsaal abgehalten wurde. Anlässlich dieses Stiftungsfestes, bei dem UN-Generalsekretär a.D. Bbr. Dr. Kurt Waldheim die Festrede hielt, wurden Prim. Dr. Alfred Plesser als Ehrenphilister, HR Dr. Peter Partik als Bandphilister und Dechant Johannes Sigmund als Ehrenmitglied aufgenommen und an Bbr. Dir. Dr. Roderich Geyer wurde der Ehrenring für seine außerordentlichen Verdienste um Comagena verliehen. Seinen weiteren Verlauf fand dieses Semester in den traditionellen Veranstaltungen der Krambambulikneipe und des Weihnachtskommerses, bei dem „Pro meritis“-Bänder an die BbrBbr. Dr. Richard Hübl, Dr. Franz Hiesinger, Dr. Wolfgang Schmircher und Ing. Edmund Seidl verliehen wurden.

Das Sommersemester 1984 unter Senior Bbr. Marcus Doppler wies eine Vielzahl von Veranstaltungen auf. Bbr. Dr. Roderich Geyer sprach über „1934“, Bbr. Dr. Arthur Widetschek referierte über die lebensrettende „Dialyse“, Kbr. DI Leopold Wiklicky über „Biosprit“, Bbr. Mag. Ewald Dopplinger über die „Malediven“ und die Fuchsia berichtete über ihre Erfahrungen bei der „Russlandreise 1984“. Weiters fanden Kneipen mit e.v. KÖAgrStV Bergland Wieselburg, e.v. KÖStV Markomannia St. Andrä und e.v. KÖStV Nibelungia Wien, eine Landesvaterkneipe und die Maiwanderung mit angeschlossener Branderkneipe statt.

Bbr. Peter Eisenschenk wurde zum Senior des Wintersemester 1984/85 gewählt. Dieses Semester war ebenfalls durch besonders zahlreiche Veranstaltungen gekennzeichnet. Ein Couleurausflug auf die Schallaburg, eine Führung durch das Kraftwerk Dürnrohr mit Bbr. Ing. Anton Heinl, ACs mit DI Werner Rachoy zum Thema „Waldsterben“ und Bbr. Dr. Richard Hübl über „Tulln wird des Landes Hauptstadt“, zwei Bierwochen, mehrere Kneipen, ein Konzert des Comagena-Chores im Festsaal der BH Tulln und ein eindrucksvolles Stiftungsfest bildeten das Programm dieses eindrucksvollen Semesters.

Besonders wichtig für die gesamte Verbindung war die in Angriff genommene Innenrenovierung der Bude, die auch im Sommersemester 1985, wieder mit Bbr. Peter Eisenschenk an der Spitze der Verbindung, erfolgreich fortgesetzt wurde. Im Rahmen des Schwerpunktes „Religio“ sprachen P. Oskar Berger, SVD, über „Chile“ und P. Ulrich Zankanella, OFM, über die „Theologie der Befreiung“. Bbr. Manfred Girschik berichtete im Rahmen eines ACs über seinen Einsatz bei den UNO-Truppen am Golan und die Fuchsia hielt einen AC zum Thema „Rechtsextremismus seit 1945“, einem Thema, das auch in den 80er Jahren durchaus aktuell war. Die Landesvaterkneipe, eine weitere, bereits zur Tradition gewordene Bierwoche, ein Fußballturnier in Pressbaum, bei dem Comagena den hervorragenden 3. Platz erreichte, ein Griechenfest und eine Diskussion zum Thema „Was ist die Comagena?“ stellten die weiteren Veranstaltungen dieses Semesters dar.

Mit dem Wintersemester 1985/86 kam es zu einem Wechsel an der Spitze der Verbindung: Bbr. Manfred Girschik wurde vom BC zum Senior gewählt. An Veranstaltungen gab es einen AC mit Div. Othmar Pabisch zum Thema „Die Effizienz der Luftraumverteidigung“ und einen AC der Fuchsia: „Oh alte Burschenherrlichkeit“, ein Thema, das die jüngsten Comagenen bravourös meisterten. Zum traditionellen Höhepunkt des Semesters wurde das Stiftungsfest, das, flankiert von Krambambulikneipe und Weihnachtskommers, den couleurstudentischen Höhepunkt des Semesters darstellte.

Auch im Sommersemester 1986 stand Bbr. Manfred Girschik an der Spitze der Aktivitas. Aus bis heute noch nicht restlos geklärten Umständen, an denen sicher auch das Chargenkabinett nicht ganz unschuldig sein dürfte, existieren aus diesem Semester keine Aufzeichnungen über die Verbindungstätigkeit.

Im Wintersemester 1986/87 kam auf Comagena eine große Aufgabe zu. Unter dem Senior Bbr. Christian Rachoy übernahm sie den Vorsitz des NÖMKV: Nach der Übernahme der Landesstandarte in St. Pölten führten Vertretungsfahrten in alle Teile Niederösterreichs und nach Wien. Höhepunkt des Semesters war das 53. Stiftungsfest, aber auch andere Semesterveranstaltungen beeindruckten die BbrBbr: Eine Bier- und Filmwoche, die Krambambulikneipe, der Weihnachtskommers, eine Aufführung des Theaterstückes „Die Physiker“ unter der Leitung von Bbr. Prof. Josef Tasler, die NÖMKV-Landeshallenfußballmeisterschaft, ein Diskussions-AC „Wir und der MKV“ und ein AC von Bbr. Dieter Hübl rundeten das Programm dieses arbeitsreichen Semesters ab.

Auch das Sommersemester 1987 stand unter der Leitung von Bbr. Christian Rachoy. Dieses Semester wurde eines der erfolgreichen Premieren. Der erste Höhepunkt war eine „Pink-Party“, die lange Zeit Vorbild für andere Feste war. Die erste Studienberatung für Tullner Schüler, der erste Stadtkreuzweg und das erste Turm-Tischtennisturnier sind weitere Beweise neuer Aktivitäten. Im Rahmen von ACAC wussten die BbrBbr. Mag. Ewald Dopplinger über „Hawaii“, Ing. Edmund Seidl über die „Geschichte und Kultur des Bieres“ und Vertreter der Strafvollzugsanstalt Göllersdorf über „Justiz und Psychiatrie“ zu berichten. Zwei Couleurausflüge führten zahlreiche BbrBbr auf die Germanenburg nach Wolkersdorf und in die Wein- und Obstbauschule nach Klosterneuburg. Auch unser Comagena-Chor blieb nicht untätig: Im Rahmen eines Abends in der BH Tulln führte er unter dem Titel „Mayflowers“ sein reiches Repertoire von Klassikern bis zur modernen Unterhaltungsmusik auf.

Im Wintersemester 1987/88 lag das Wohl der Verbindung in den Händen des Seniors Bbr. Gernot Schubert. Zum Auftakt fand im Tullner Stadtsaal der Landesstandartenübergabekommers statt, bei dem die Comagena das Amt der Landesvorsitzenden an e.v. Marko-Danubia Korneuburg übergab. Nach der Ausrichtung dieses 36. Landesverbandstreffens ließen die Aktivitäten innerhalb der Verbindung aber keineswegs nach. Auf eine Exkursion in die Brauerei Nussdorf folgte die inzwischen schon traditionelle Bier- und Filmwoche, eine Kreuzkneipe mit e.v. KÖStV Rudolfina Wien im CV in der Teichschenke in Sitzenberg-Reidling, eine Landesvaterkneipe und das 54. Stiftungsfest. Bei diesem Stiftungsfest wurde an Frau Carola Schubert zum Dank für ihre vielfältigen Verdienste um die Verbindung die Couleurbrosche Comagenae verliehen. Die Krambambulikneipe, der Weihnachtskommers, sowie ACs von Bbr. Dieter Hübl, der über seine „China-Reise“ berichtete, Bbr. Mag. Ewald Dopplinger, der über „Süd-West-Afrika“ sprach und Bbr. Dir. Dr. Roderich Geyer mit seinem Vortrag über „50 Jahre Anschluss“ bildeten die weiteren couleurstudentischen Veranstaltungen.

Bbr. Thomas Renner wurde zum Senior des Sommersemesters 1988 gewählt. Den Beginn des Semesters bildete ein AC mit Bbr. Bernhard Doppler über seine Reise nach Australien. Höhepunkt des Semesters war sicher die im Turm veranstaltete Ausstellung „Tulln 1938“, die von der Comagena organisiert wurde und rund 1500 Besucher auf die Bude brachte. Auch beim zweiten Tullner Stadtkreuzweg waren wir durch zahlreiche BbrBbr und eine gestaltete Station vertreten. Ein gemeinsam mit e.v. KÖStV Markomannia St. Andrä veranstaltetes Ritteressen in Senftenberg fand leider nur geringen Zuspruch. Eine Altherrenkneipe, ein Gitarrenabend mit Bruno Skorepa und Bbr. Ernest Gnan, eine Beat-Party, die Maiwanderung in die Kronau (mit Pony!) und die Dschungel-Party bereicherten ebenfalls dieses Semester.

Senior war im Wintersemester 1988/89 Bbr. Joachim Strohdorfer. Beim Landesverbandstreffen in Korneuburg konnte sich der Comagena-Chor bei der Festmesse großen Zuspruchs erfreuen. Die BbrBbr Dieter Hübl und Ing. Gerald Kaufmann organisierten einen Zehnkampf, und Kbr. Dr. Ignaz Reischl sprach über „TKBA – Aufgaben und Probleme“. Die Ottakringer-Brauerei war Ziel eines Ausfluges, an dem zahlreiche Bundesbrüder teilnahmen. Im Rahmen des 55. Stiftungsfestes wurde Vzbgm. Wilhelm Stift Ehren-mitglied der Comagena, Bbr. Ing. Walter Slama und Bbr. Dir. Hans Sykora erhielten „Pro meritis“-Bänder und Bürgermeister Bbr. GenDir. Edwin Pircher wurde für seine Verdienste zum Dr.cer. promoviert. Der Dezember war von der Krambambulikneipe, dem Weihnachtskommers in Königstetten, der Couleurmette und einer Sylvesterparty geprägt. Ein weiterer wichtiger Schritt wurde in diesem Semester gesetzt. Um die in vielen Jahren durch Dauerbeschlüsse und Ausnahmen „verstümmelte“ GO wieder anwendungsfreundlich, verständlich und somit brauchbar zu machen, wurde eine GO-Kommission eingesetzt, zu deren Vorsitzenden Bbr. Dr. Gerhard Pircher gewählt wurde.

Im Sommersemester 1989 schaffte es Bbr. Dr. Dieter Hübl, als Senior einen ChC zusammenzustellen, der völlig aus BbrBbr bestand, die zumindest schon einmal das Amt des Seniors innehatten. Die Zukunft der Verbindung sah trotzdem nicht sehr rosig aus, da der Fuchsenstall auf einen einzigen Bbr. zusammengeschrumpft war. Höhepunkt des Semesters war sicher die Weihe und Übergabe der Verbindungsfahne, die uns von Bbr. Vzbgm. Wilhelm Stift gespendet wurde und die im Rahmen einer Festmesse und eines Übergabekommerses gefeiert wurde. Die GO-Kommission war in diesem Semester mit sechs offiziellen Sitzungen sehr aktiv. Auch ACs waren in diesem Semester ein Schwerpunkt. Die BbrBbr Roland Nagl und Christian Rachoy sprachen über „Neuseeland - das schönste Ende der Welt“, Kbr. Präs. Adolf Stricker stellte uns die „Oberstufenreform der AHS“ vor, Christoph Helfer sprach über „Die SS - der Orden unter dem Totenkopf“ und Dr. Peter Muzik, Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins „Trend“ über „Die Medienlandschaft Österreichs“. Ein großes Tischtennisturnier, die Besichtigung des neuen Tullner Krankenhauses mit Kbr. Dir. Wolfgang Schubert, ein Fuchsenfest mit nur einem Fuchsen und die erste Radrätselrally, organisiert von Bbr. Dieter Hübl und Bbr. Peter Eisenschenk, die viele BbrBbr und Freunde der Verbindung auf die Bude brachten, komplettierten das Semester.

Im Wintersemester 1989/90, wurde Bbr. Wolfgang Herold zum Senior gewählt: Ein erster großer Erfolg war die Rezeption von vier Fuchsen auf der Antrittskneipe, sodass ein Aufwärtstrend für die Verbindung erhofft werden konnte. An einem Bildungsabend über „Afrika“ nahmen viele BbrBbr teil. Beim Stiftungsfest wurde Bbr. Dr. Gerhard Pircher das „Pro meritis“-Band verliehen. Die Bier- und Filmwoche, ein AC mit Bbr. Peter Eisenschenk über „Amerika“, die Krambambulikneipe und der Weihnachtskommers in Königstetten sowie ein Fondueabend der Fuchsia bildeten die übrigen Veranstaltungen dieses Semesters.

Im Sommersemester 1990 unter dem Senior Bbr. Christian Rachoy veranstaltete Bbr. Dr. Dieter Hübl ein Reanimationsseminar, weiters gab es den Stadtkreuzweg, ein großes Turmfest, einen Zehnkampf, einen Fuchsen-AC über „Drogen“ und eine wieder sehr erfolgreiche Radrätselrally. Die couleurstudentische Veranstaltung des Semesters war der sehr schwach besuchte Landesvaterkommers.

Bbr. Wolfgang Herold übernahm die Funktion des Seniors für das Wintersemester 1990/91. Auf das Fest „20 Jahre Turm“ und der Film- und Bierwoche folgte einer der Höhepunkte des Semesters: 45 BbrBbr, Damen und Gäste nahmen an der ersten Couleurreise Comagenae nach Prag teil, wo sie drei Tage lang Zeit hatten, Land, Leute sowie die Farbenbrüder e.v. „Unitas Prag“ kennen zu lernen. Beim Stiftungsfest, das von kleinen Veranstaltungen begleitet war, konnten wir Bundespräsident Bbr. Dr. Kurt Waldheim als Redner begrüßen. Fbr. Botschafter Dr. Martin Vukovich sprach im Rahmen eines ACs über „Die Umwälzungen in Osteuropa und die Rolle des KSZE-Prozesses“. Die Krambambulikneipe, der Weihnachtskommers und eine Kreuzkneipe mit e.v. Markomannia St. Andrä ließen das Semester ausklingen.

Das Sommersemester 1991 unter Senior Bbr. Markus Roth begann mit einem AC über „Die unkonventionellen Waffen des Saddam Hussein – der erste ABC-Weltkrieg der Geschichte“ mit Kbr. Erwin Richter und „Mädchen im MKV“, organisiert von Bbr. Mag. Karl Hofmann. Weiters referierte die Fuchsia über „Waffen, die den Krieg entschieden“. Der Konflikt Irak-UNO wurde somit in diesem Semester stark behandelt. Außerdem sprach Bbr. Peter Eisenschenk über „Wirtschaftsjournalismus“. Der Stadtkreuzweg, eine Exkneipe in der Brauerei Nussdorf mit über 60 Personen, die erste Spielwoche im Salzturm, die inzwischen traditionelle Radrätselrally und nach langer Zeit wieder eine Fuchsenkneipe waren weitere Veranstaltungspunkte dieses Semesters, die durch eine zweitägige Kulturfahrt, die, organisiert von Bbr. Mag. Karl Hofmann und geleitet von Bbr. Dr. Richard Hübl, durch Nieder- und Oberösterreich führte, ergänzt wurde.

Eine Kreuzkneipe mit e.v. Markomannia St. Andrä, die Bier- und Filmwoche und das 58. Stiftungsfest, geschlagen vom Senior Bbr. Klaus Hanten, zu dem wir auch wieder Bbr. Dr. Kurt Waldheim begrüßen konnten, waren Fixpunkte des Wintersemester 1991/92. Ergänzt wurden sie vom Weihnachtskommers und der erstmals im Jänner veranstalteten Krambambulikneipe.

Bbr. Günter Grossberger war im Sommersemester 1992 Senior Comagenae. Auftakt war eine „Party in blue“, gefolgt von der zweiten Spielwoche und einer Maiwanderung in Form einer Stadtführung mit Bbr. Hans Schuh. P. Oskar Berger, SVD, sprach über „500 Jahre Mission und Kolonisation in Südamerika“. Eine Landesvaterkneipe und die Radrätselrally fanden ebenfalls in diesem Semester statt, das mit einem Tagesausflug auf die Schallaburg zur Ausstellung „Gaudeamus igitur - studentisches Leben einst und jetzt“ und anschließender Sternkneipe von sechs Verbindungen schloss.

Im Wintersemester 1992/93 unter Senior Bbr. Thomas Renner fand in Rust eine vom CV veranstaltete Kundgebung mit einem darauf folgenden Leopold-Figl-Kommers im Tullner Stadtsaal statt. Bald darauf sprach Leo Leeb, SVD, über „Taiwan - meine zweite Heimat“ und Univ. Doz. Dr. Roland Girtler über „Ganoven, Dirnen, feine Leute“. Stark besuchte traditionelle Veranstaltungen (Stiftungsfest, Krambambulikneipe und Weihnachtskommers) des Wintersemesters sowie „Das Fest“ beendeten das Semester.

Die erste Veranstaltung des Sommersemester 1993 unter Senior Bbr. Karl Hameder war die Bieroper „Kultur für Bayern“, aufgeführt von der „Schneider-Weiße-Partei“, ein aus CV-ern bestehendes Bieropernensemble. In diesem Semester sprach anlässlich einer Vortragsserie „Österreich und die EU“ Bbr. Dr. Kurt Waldheim über „Österreich und die EG“; Bbr. Mag. Andreas Pircher und Dr. Eva Hahn sprachen über „Der EU-Beitritt aus der Sicht der Handelskammer“. Höhepunkt des Semesters war mit Sicherheit die Couleurreise, die von den BbrBbr. Karl Hameder und Hannes Sykora nach St. Petersburg organisiert wurde und 12 Bundesbrüdern die Schönheiten Russlands näher brachte. Eine Vernissage von Bbr. Hans Schuh, die Radrätselrally von Bbr. Peter Eisenschenk und die Landesvaterkneipe schlossen dieses Semester.

Im Wintersemester 1993/94 wurde unter Senior Bbr. Günter Grossberger die Vortragsreihe zum Thema „Österreichs Beitritt zur EU“ im Rahmen von ACAC fortgesetzt, die Dr. Kurt Wolte, Dr. Freda Meißner-Blau und Dr. Rottacher hielten. Zu Diskussionen führte der AC mit Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn zum Thema: „Priester, ein Traumberuf?“. Weiters sind eine Couleurreise zu e.v. „Unitas Kurpfalz“ nach Heidelberg, das hervorragend besuchte 60. Stiftungsfest, eine Bieroper im Pfarrsaal Königstetten mit der „Schneider-Weiße-Partei“ (Kabarettgruppe), eine Bier- und Filmwoche, Krambambulikneipe und Weihnachtskommers zu erwähnen.

Im Sommersemester 1994 war ebenfalls Bbr. Günter Grossberger Senior Comagenae. Es eröffnete mit einer Überraschungs-Kneipe für den scheidenden Philistersenior Mag. Karl Hofmann. Darauf folgten ein Pizzaabend, ein erster Versuch, die Kochkünste der Comagenen im Rahmen von „Comagena Cooks“ zu offenbaren, ein Tag der offenen Tür (gemeinsam mit „Tullina“), die Landesvaterkneipe, ein Spiele-Abend und nicht zuletzt eine erste sehr gut besuchte Altherren-Geburtstagsfeier im Minoritenkeller, die Bbr. Mag. Peter Eisenschenk initiierte. Desweiteren sind der Gegenbesuch e.v. „Unitas Kurpfalz Heidelberg“ in Tulln, die Teilnahme am Pennälertag in Wien und an der Fronleichnamsprozession in Tulln zu erwähnen.

Das Wintersemester 1994/95 sah wieder Bbr. Günter Grossberger an der Spitze der Aktivitas. Zunächst hielt Bbr. Stadtpfarrer Johannes Sigmund einen AC unter dem Titel: „Mein Dienst als Pfarrer in Tulln“, dann wurde die schon traditionell gewordene Rätsel-Rally ins Tullner Feld durchgeführt und Herr Wolfgang Trpal imitierte den „Herr Karl“ (Helmut Qualtinger) im Turm. Aus Anlass der Gemeinderatswahlen hielten die BbrBbr Bgm. Willi Stift und Altbgm. Edwin Pircher einen AC, dann wurde das Stiftungsfest erfolgreich durchgeführt, und Dr. Neugebauer vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes sprach über: „Kommt die neue rechte Welle?“. Die traditionellen Veranstaltungen des Wintersemesters (Krambambulikneipe, Weihnachtskommers) beschlossen dieses aktive Semester, in dem Comagena im Rahmen einer Trauerkneipe von Bbr. Erich Macho senior Abschied nehmen musste.

Auch im Sommersemester 1995 führte Bbr. Günter Grossberger als Senior die Verbindung. Zunächst wurde auf einem außerordentlichen KC eine Vereinbarung mit e.v. „Tullina“ (über die Mitbenutzung des Turmes) getroffen. Nach der Teilnahme am Stadtkreuzweg sprach im Rahmen eines AC Bbr. Obst Peter Girschik über die Kriegsereignisse im Tullner Feld im Jahre 1945. In einem sehr gut besuchten „Comagena-Workshop“ in Altlengbach wurde über die Zukunft der Verbindung, über neue Ideen und Wege diskutiert. Die Idee eines „Talk im Turm“ (zum Thema Jugend und Religion) wurde noch in diesem Semester erstmals in die Tat umgesetzt. Eine weitere Altherren-Geburtstagsfeier im Minoritenkeller, eine zweite Couleurreise nach Heidelberg, die Teilnahme am Pennälertag in Bruck an der Mur (2. Platz beim Fußballturnier; gemeinsam mit e.v. Herulia Stockerau und e.v. Tullina!), eine Kreuzkneipe mit e.v. Herulia Stockerau und der Sieg bei einem Fußballturnier (gemeinsam mit den Herulern) in St. Pölten schlossen dieses Semester.

Im Wintersemester 1995/96 unter Senior Bbr. Markus Roth wurde zuerst „25 Jahre Comagena im Salzturm“ gefeiert, in einem weiteren „Talk im Turm“ das Thema: „Wie weit rechts darf ein MKVer stehen?“ diskutiert und die Fuchsia präsentierte im Rahmen eines ACs die Ergebnisse ihrer Umfrage über das Imageprofil der Comagena an Tullner Höheren Schulen, die sogar im MKV-Magazin „Couleur“ Beachtung fanden. In diese Zeit fällt auch die Auseinandersetzung des Philisterseniors Mag. Peter Eisenschenk mit Mag. Heinrich Kolussi von e.v. Borussia Wien über die Ideologie des MKV in Purkersdorf. Ein dritter „Talk im Turm“ diskutierte (nach Vortrag von Bbr. Ernst Böhm) die Ausländerfrage im Tullner Bezirk. Neben den traditionellen Veranstaltungen des Wintersemesters sowie einer „Bier- und Filmwoche“, die sehr guten Zuspruch fanden, ist vor allem die Reise in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau (8.-10. Dezember) hervorzuheben, die Bbr. Peter Oppeker organisierte und an der zahlreiche Comagenen, Tullinen und Mittelschüler teilnahmen.

Das Sommersemester 1996, wieder unter Senior Bbr. Markus Roth, zeigte in seinen Veranstaltungen, der Teilnahme am Stadtkreuzweg, der Altherren-Geburtstagsfeier im Minoritenkeller, der Maiwanderung nach Staasdorf zu Bbr. Ing. Bernhard Doppler mit Fuchsen-Exkneipe, der Radrätselrally, der Kreuzkneipe mit e.v. Tuistonia Mödling und einer sehr schlecht besuchten Landesvaterkneipe, ein zunehmendes Desinteresse der Aktivitas, wenn auch in der Ferialis gemeinsam mit e.v. Herulia Stockerau und e.v. Marko-Danubia Korneuburg die Ferialverbindung „Donaustrom zu Greifenstein“ gegründet werden konnte.

So stellte sich beim Antritts-BC des Wintersemesters 1996/97 heraus, dass die Aktivitas nur zum Teil ein Chargenkabinett stellen konnte und dass wesentliche Funktionen, vor allem jene des Seniors, vom Altherren-Chargenkabinett unter Philistersenior Bbr. Mag. Peter Eisenschenk erfüllt werden mussten. Aber dennoch konnten neben den traditionellen Veranstaltungen des Wintersemesters (Stiftungsfest, Krambambulikneipe, Weihnachtskommers) auch ein AC mit Bbr. Altbundespräsident Dr. Kurt Waldheim und eine Bieroper mit der „Schneider-Weiße-Partei“ durchgeführt, die Teilnahme am Pennälertag in Klagenfurt organisiert, das Budenleben wieder belebt und schließlich auch die Weichen für die Ausrichtung des Pennälertages 1998 in Tulln gestellt werden.

Wenn sich auch die personelle Lage des Aktiven-Chargenkabinettes im Sommersemester 1997 verbessert zeigte, so musste der AHCHC weiter unterstützend eingreifen, nicht zuletzt durch die Bestellung des AH Bbr. Kurt Appel zum Senior. So zeigte sich schließlich dieses Semester als sehr aktiv: mit einem AC mit Pater Oskar Berger über seine karitative Tätigkeit in Chile, einer „Putzparty“ im Turm, der schon zur Tradition gewordenen Geburtstagsfeier der „runden Geburtstage ab 50“ im Minoritenkeller, und einem Budenabend mit dem neuen Direktor des Gymnasiums, Kbr. Dir. Franz Fetti. Eine neuerlichen Maiwanderung und ein AC mit Bbr. Dr. Ernest Gnan über die Einführung des EURO konnten ebenso wie die Teilnahme am Pennälertag in Feldkirch, auf dem die „Frauenfrage“ wieder vertagt wurde, wie ein AC mit Dr. Grüll über „Gentechnologie“, ein Fondue-Abend und die traditionelle Landesvaterkneipe nicht unbedeutende Impulse geben. Leider musste sich Comagena in diesem Semester in Gestalt von Trauerkneipen von den BbrBbr. RegRat Leopold Bergolth und Lutz Linke verabschieden.

Im Wintersemester 1997/98 konnte wieder ein eigenständiges Chargenkabinett der Aktivitas unter Senior Bbr. Gerald Böhm gewählt werden. Das Semester eröffnete mit einem „italienischen“ Budenabend, den Bbr. Mario Löffler gab, mit einem Internet-Info-Nachmittag, einer Couleur-Reise nach Villach zu Bbr. Christian Rachoy und einem AC, in dem Divisionär Othmar Pabisch über die Vor- und Nachteile der NATO sprach. Neben den traditionellen Veranstaltungen des Wintersemesters sind eine Turmparty, ein Altherren-Abend mit den Fuchsen, eine Film- und Bierwoche, ein Informations- und Diskussionsabend über den künftigen Pennälertag, ein „Wein- und Käseabend“ mit Bbr. Dr. Bernd Brunner sowie ein „Cocktailabend“ (als Keilveranstaltung) ebenfalls einer Erwähnung wert.