Verbotszeit (1938-1945)

Schon eineinhalb Jahre nach dem Verbot unserer Comagena führten die nationalsozialistischen Machthaber das Deutsche Reich und damit auch das angeschlossene Österreich in die Katastrophe des Zweiten Weltkrieges. Viele Comagenen waren eingerückt und mussten in diesem Krieg ihr Leben lassen: Mit Alois Bauer, Wilhelm Doppler, Ernst Dotzauer, Anton Giller, Ernst Goldmann, Hans Krutzler, Alois Lanz, Ludwig Lehr, Roman Lubich, Ernst Obermeisser und Josef Wittmann hatte Comagena elf Bundesbrüder zu beklagen, die entweder auf den Schlachtfeldern gefallen, in Gefangenenlagern gestorben oder vermisst geblieben waren. Trotz der Auflösung unserer Comagena und des Verbots jeder Verbindungstätigkeit flackerte im zweiten Weltkrieg die Idee der Comagena mehrfach wieder auf: So zog im Frühjahr 1941 der damalige Tullner Maturajahrgang nach der Reifeprüfung öffentlich (!) in Farben auf, und so schlugen alte Gründungsburschen, die sich auf Fronturlaub befanden, in einem Weinkeller in Zellerndorf eine „illegale“ Kneipe in vollen Farben.